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Insulin – Das Masthormon

Insulin ist ein von der Bauchspeicheldrüse gebildetes Hormon, dessen Hauptaufgabe in der Senkung des Blutzuckerspiegels liegt.
Genauer gesagt fördert Insulin somit die Aufnahme der im Blut befindlichen Glukose in die Muskulatur und ins Fettgewebe.
Insulin begünstigt damit den Aufbau von Glykogenreserven in der Leber und die Aufnahme von Aminosäuren (Eiweiß) in die
Muskulatur. Zugleich verhindert es den Fettabbau im Fettgewebe. Somit ist es ein lebenswichtiges Hormon, welches für eine optimale Regulation des Blutzuckerspiegels und für die Energiegewinnung unverzichtbar ist.

Kohlenhydrate und Insulinanstieg

Jedoch gilt Insulin auch als Masthormon, da bei einer zu hohen Aufnahme an Kohlenhydraten durch die Ernährung die Fettverbrennung gehemmt wird. Insbesondere bei einem zu hohen Verzehr an „einfachen“ Kohlenhydraten, kann einem das Insulin sogar schnell zum Verhängnis werden.

Als „einfache“ Kohlenhydrate gelten Nahrungsmittel, die einen raschen Insulinanstieg bewirken. Dazu gehören alle Arten von Zucker, Mehl und Stärke. Einfache Kohlenhydrate werden aufgrund ihres Aufbaus schnell verstoffwechselt und gelangen infolge dessen beschleunigt ins Blut. Dies bewirkt wiederum einen schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels und eine verstärkte Insulinausschüttung.
Die verstärkte Insulinausschüttung fördert hierbei den Einbau von Glukose in die Muskulatur und ins Fettgewebe und verhindert den Fettabbau! (Das Thema Fruktose und dessen Einfluss auf die Gesundheit wird in einem der nächsten Blogposts behandelt.)

Folgen eines dauerhaft erhöhten Insulinspiegels und Zuckerkonsums

Wird nun vermehrt Zucker konsumiert, besteht die Gefahr eines chronisch erhöhten Insulinspiegels. Dieser wirkt u.a. entzündungsfördernd und begünstigt Übergewicht und Diabetes Typ 2. Eine mögliche Folge eines erhöhten Zuckerkonsums kann auch eine Insulinresistenz sein. Diese entsteht u.a. durch eine verminderte Insulinsensitivität der Leber und im Anschluss weiterer Organe. Infolgedessen nimmt die Empfindlichkeit der Körperzellen gegen das Insulin immer weiter ab, wodurch Insulin nicht mehr richtig an Muskel-, Fett- und Leberzellen reagieren kann. Der daraus entstehende anhaltend erhöhte Blutzuckerspiegel führt zur Verkalkung von Arterien und zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Gegenmaßnahmen

Um diese Folgen zu verhindern, ist es essentiell wichtig als erstes den Zuckerkonsum zu senken und möglichst auf Lebensmittel ohne Zuckerzusatz zurückzugreifen. Produkte wie Protami Protein Eis bieten hierbei eine gute Alternative.

Protami enthält Xylit statt Zucker. Xylit erhöht den Blutzuckerspiegel kaum und führt somit zu einer geringen Insulinausschüttung. Ebenso wichtig ist ausreichende körperliche Bewegung. Schon 30min täglich wirken sich nachhaltig positiv auf den Insulinspiegel aus.

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